Logo-Kopfzeile

Arbeitskreis Asyl

Unterstützung der Flüchtlinge bei ihrer Integration unter Wahrung ihrer Würde mit der Ausrichtung auf Stärkung der Selbstständigkeit.

Diesem Ziel fühlt sich der AK Asyl Lüdinghausen verplichtet, in dem sich rund 80 Ehrenamtliche engagieren und in dem auch mit der Stadt Lüdinghausen und anderen wichtigen Trägern aktuelle Belange der Flüchtlingsprobleme vor Ort angegangen werden.

Der AK Asyl gibt den Asylbewerbern und Asylbewerberinnen die folgenden Hilfestellungen:

Das Engagement interessierter Bürger ist in mehreren Arbeitsgruppen möglich. Jedem Interessierten steht die Mitarbeit im Rahmen seiner Möglichkeiten offen. Die folgenden fünf Arbeitsgruppen wurden eingerichet:

Die Arbeitsgruppen arbeiten grundsätzlich ihre Sachgebiete in Eigenverantwortung ab und jeder kann sich in der Form einbringen, wie er es kann und möchte. Die AGs sind völlig offen und freuen sich über jeden, der zu ihrem Kreis hinzustößt.

Jede AG ist mit einem ihrer gewählten Sprecher im Lenkungskreis vertreten, der sich in der Regel monatlich zu einem Gedankenaustausch trifft. Im Lenkungskreis stellen die einzelnen Gruppen ihre Arbeit vor, um somit einen Überblick über die Gesamtarbeit des AK Asyl zu erhalten, um ferner konkrete Aufgaben zu koordinieren und um nicht zuletzt wünschenswerte Weiterentwicklungen zu diskutieren und abzustimmen.

Der Lenkungskreis wählt einen Sprecher, der den gesamten AK Asyl repräsentiert.

Sprecher des AK Asyl

Der Sprecher des AK Asyl wird vom Lenkungskreis gewählt und repräsentiert den gesamten AK Asyl. Ihm obliegt die Koordination zwischen den Arbeitsgruppen, den Integrationsbeauftragten sowie den sonstigen hauptamtlich Beschäftigten. Er bildet zudem die Kontaktstelle zur Stadtverwaltung Lüdinghausen, zu anderen Behörden sowie zu anderen Organisationen.

Neue Strukturen und Aufgaben

Zusammenarbeit zwischen Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden und AK Asyl

Auch wenn wir ein kleinerer gemeinnütziger Verein sind: Mit der Einstellung von zwei hauptamtlichen Sozialarbeitern sowie von zwei weiteren Kräften in Teilzeit hat sich ein kleinerer Betrieb entwickelt, der eine klare Führung und Aufgabenverteilung verlangt. Nachdem wir einen Sprecher für den AK Asyl gefunden haben, galt es, klare Strukturen festzulegen. In mehreren Gesprächsrunden wurden die Zuständigkeiten im alltäglichen Geschäft konkretisiert, um allen Mitwirkenden eine eindeutigere Aufgabe zuzuweisen, die auch jedem von uns helfen soll, den richtigen Ansprechpartner zu finden. So gilt nun, dass bei allen Aufgaben im sog. „operativen Geschäft“ der Sprecher des AK-Asyl bestimmt. Damit ist er auch erster Ansprechpartner bei Fragen rund um mögliche Problemfelder, die in den einzelnen AGs offen sind. Dies gilt ebenso für die alltägliche Arbeit der Angestellten. Der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden e.V. kommt als Arbeitgeber der Angestellten die Aufsicht zu, die über eine intensive Kommunikation zwischen dem Vorstand, den Angestellten wie dem Lenkungskreis gewährleistet sein sollte. Weiterhin wird von dieser Seite die Aufsicht über die Kassenführung gewährleistet.

Jeden Tag wird deutlicher, wie sich Schwerpunkte im Arbeitsbereich verschieben. Immer noch stehen Fragen von Asylsuchenden im Vordergrund, die sich um Anerkennung, Asylrecht, Ärger in Wohnunterkünften oder auch um unselige Verträge mit Telefongesellschaften, Internetangeboten u.ä. und deren finanzielle Folgen drehen. Immer mehr drängen sich nun zudem Probleme in den Vordergrund, die sich aus dem verstärkten Besuch von Schulen wie auch Integrationskursen ergeben. Gerade in den Klassen weiterführender Schulen kommt es zu aggressiven Verhaltensweisen. Zudem fehlt es Schülern wie auch den älteren Kursteilnehmern der Integratonskurse an angemessenen Räumlichkeiten oder auch entsprechender sprachlicher und fachlicher Begleitung. So sollen nun neben einer speziellen Kursnachbetreuung durch freiwillige Helfer auch vermehrt Sprachpaten eingesetzt werden, die wir besonders an den Schulen zu finden hoffen.

zur Gründung des AK Asyl

Die Idee zur Gründung des AK Asyl entstand vor allem aus der Einsicht, die vielen – sich teilweise überlagernden - unterschiedlichen Engagements in der Stadt Lüdinghausen zu bündeln und evtl. auch effektiver zu gestalten. Es galt, den privaten Einsatz, der auf die alltäglichen Bedürfnisse der Flüchtlinge ausgerichtet ist, zu wecken und zu organisieren.

Ziel war es, eine Organisationsform zu schaffen, die den persönlichen Bedürfnissen jedes Einzelnen gerecht wird.

Die folgenden Gruppen und Institutionen waren an der Gründung des AK Asyl beteiligt:

Gründungsversammlung

gut besuchte Gründungsversammlung
im März 2015

Bild Gründungsversammlung